Wohnzimmereinrichtung für das ideale Klangbild
Richtig planen kann man die Leidenschaft für dieses Hobby nicht. Wer eine Stereo-Anlage richtig nutzen möchte, brauch nicht nur die Anlage selber. Mindestens genauso wichtig sind die Bedingungen, in welchen sie sich wiederfindet, wie die Wohnzimmereinrichtung. Der Raum wird oftmals als letztes der klangbildenden Elemente entdeckt. Ohne den richtigen Raumklang aber, spielen sich auch die schönsten Lautsprecher ins Leere.
Mit Raumklang ist nicht nur der Boden unter den Lautsprechern gemeint, sondern auch Dinge wie die Beschaffenheit der Wände, Höhe der Decke, wie viel sonst noch im Raum herumsteht oder ob z.B. Wabenplissees als Schall- und Wärmeschutz eingesetzt werden. Die reine Aufstellung ist schnell erklärt, die Sitzposition und die beiden Lautsprecher bilden zusammen in ungefähr ein gleichschenkliges Dreieck. Die Boxen sollte nicht näher als 2 Meter zusammenstehen. Der Abstand zu den Seiten der Boxen sollte einen Meter nicht deutlich unterschreiten. Nach hinten hin sind mindestens 50 cm freier Raum ratsam.
Der Aufbau (besserer) Boxen ist immer darauf ausgelegt, dass sämtlicher Schall von den Membranen in den freien Raum gesendet werden kann. Bei schlechteren Modellen kommt es vor, dass die Vibrationen der Membranen auf das Gehäuse übertragen werden, was das Klangbild deutlich entstellt.
Trotzdem haben auch gute Boxen damit zu kämpfen, z.B. wenn sie auf einem weichen Untergrund stehen. Das ist eigentlich fast immer der Fall, selbst Laminat ändert daran nichts. Schnelle Abhilfe kommt (bei Standboxen) in Form einer Steinplatte (oder Beton), 2x4 halben Korken und in die Unterseite der Lautsprecher verschraubte Spikes.
Wenn jetzt noch auf die Resonanz der Rückwände geachtet wird und darauf, dass der Raum nicht zu voll gestellt ist, dann fehlen nur noch musikalische Motive auf dem Lamellevorhang, damit der Hörgenuss beginnen kann.