Musiktherapie

Die heutige Gesellschaft ist geprägt von einem sehr schnelllebigen und stressigen Alltag. Die Folgen sind für viele Menschen seelische, körperliche wie auch geistige Gesundheitsschädigungen. Um diese behandeln zu können, muss nicht immer auf chemische Aufputschmittel zurückgegriffen werden. Eine Alternativ bietet die Musik in er Form einer Therapie. Hier gibt es unterschiedliche Methoden, mit Hilfe der Musik den Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen und sich zu stärken. Zum einen gibt es die sogenannte rezeptive Musiktherapie. Inhalt der rezeptiven Musiktherapie ist anhand vom Hören der Musik eine therapeutische Wirkung zu erzielen. Neben dieser Variante, gibt es die aktive Musiktherapie. Hier ergreift der Patient Eigeninitiative und wird zum Musizieren motiviert.

Der Ursprung der Musiktherapie ist seit Menschen Gedenken schon unterschwellig zu sehen. Bereits im alten Testament gibt es Hinweise auf den Einsatz von Musik als Heilungsmaßnahme. Auch in der Antike, wurden Götter und Dämonen mit Musikalischen Werken beschworen. Christoph Schwabe entwickelte schließlich in den frühen 70ern die sogenannte „ Regulative Musiktherapie“ und etablierte die Musik im Bereich der Medizin endgültig. Als „eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin“, sieht die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft, die Musiktherapie an. Mit dieser, wird eine Wechselwirkung mit der Medizin den Gesellschaftswissenschaften der Psychologie sowie der Pädagogik effektiv eingegangen und für einen bestmöglichen Erfolg eingesetzt.